Filmreihe

"Die beste aller Welten? – Familie und Gesellschaft in Deutschland heute"

06. Oktober 2017 – 19. Januar 2018
Jeden Freitag um 18.00 Uhr, Raum 1

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IL MIGLIORE DEI MONDI POSSIBILI?

Famiglia e società nella Germania di oggi

"Viviamo nel migliore dei mondi possibili", sosteneva Leibniz, ma tre secoli dopo è d'obbligo aggiungere un punto interrogativo: è questa la domanda che accompagna i film della nuova, imperdibile rassegna del Goethe – Institut, attraverso storie che si snodano tra grandi metropoli e paesi di provincia, raccontando in modo inaspettato la quotidianità tedesca.

È una Germania ricca di sfumature quella che si riflette ad esempio in molte commedie geniali in cui l'incontro fra culture diverse, tema quanto mai attuale, avviene all'insegna dell'ironia e del divertimento, nonché di straordinarie qualità umane. Anche la famiglia di oggi viene declinata in tante variabili sorprendenti con titoli capaci di raccontare le sfide della modernità in modo tenero e esilarante al tempo stesso, grazie soprattutto a una galleria di personaggi memorabili. Tra questi, molti dei protagonisti dei film in programma sono adolescenti alla ricerca del loro posto nel mondo, forti della caparbietà che gli è propria ma pronti a combattere con il sorriso per affermare la loro identità e difendere le loro scelte. Il migliore dei mondi resta un'utopia? Forse. Ma il cinema sembra indicarci che un mondo dove convivere meglio è di certo ancora possibile.

Die Filme

Freitag, den 06. Oktober 17
1. Jack
(Regie: Edward Berger, Farbe, 102 Min., 2013/14, ohne itl. Uts)
JACK ist ein Film über die Entwicklung eines Jungen, der früh gelernt hat Verantwortung zu übernehmen. Am Ende überrascht er uns mit einer Entscheidung, die uns mit ihrem Mut den Spiegel vorhält.

JACK 02  Copyright Jens Harant

Copyright Jens Harant

 

Freitag, den 13. Oktober 2017
2. Auf Augenhöhe
(Regie: Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf , 100 Min. 2016)
Michi ist zehn Jahre alt und lebt seit dem Tod seiner Mutter in einem Kinderheim. Als er durch Zufall einen Brief seiner Mutter findet, in dem Hinweise auf einen Mann namens Tom, seinen Vater stehen, malt er sich diesen Vater in den schönsten Farben aus. Und begibt sich auf die Suche nach ihm. Umso enttäuschter ist er, als er feststellen muss, dass sein Vater kleinwüchsig ist. Dazu kommt noch der Hohn seiner Freunde im Kinderheim, die ihn und seinen Vater auf gemeine Art verspotten und sich über sie lustig machen. Eines Tages hält Michi es nicht mehr aus, läuft weg und landet in der Wohnung seines Vaters....

AUF AUGENHOEHE 06 Copyright Wolfgang Ennenbach

Copyright Wolfgang Ennenbach

 

Freitag, den 27. Oktober 2017
3. Ich fühl mich Disco
(Regie: Axel Ranisch, DE · 2013 · Laufzeit 98 Minuten, itl. UTs)
Hanno Herbst hat kein Verständnis für seinen Sohn. Florian ist dick, ein Tagträumer, hört Schlager und kann weder mit Mädchen noch mit Motorrollern etwas anfangen. Flori möchte lieber ein Klavier haben und mit Mutter Monika durch die Wohnung tanzen. Dann passiert das Unvorhersehbare: ein Schlaganfall, Koma. Mama wird nicht mehr aufwachen. Plötzlich ist niemand mehr da, der die beiden Männer voreinander schützt. Sie müssen lernen, miteinander auszukommen. Durch Schlageridol Christian Steiffen und Sexualtherapeut Rosa von Praunheim entwickelt sich zwischen Sprungbecken, Liebesschwüren und Discokugel ein neues Vater-Sohn-Verhältnis.

ICH FUEHL MICH DISCO 01 Copyright Dennis Pauls

Copyright Dennis Pauls

 

Freitag, den 3. November 2017
4. 4 Könige
(Regie: Theresa von Eltz, Farbe, 99 Min., 2014/15)
Weihnachten, Fest des Friedens, Fest der Familie. Nicht so für die vier Jugendlichen, für Lara, Alexandra, Timo und Fedja, nicht so für Doktor Wolf, der sich in der Jugendpsychiatrie um das Quartett kümmert. Die für alle anstrengenden Therapiestunden zeigen, dass die Ursachen der Konflikte, mit denen die Jugendlichen zu kämpfen haben, vor allem in ihren Familien zu suchen sind. Das Weihnachtsfest auf der Station führt zu guten und bösen Überraschungen – und gibt trotz einer bitteren Niederlage Anlass zur Hoffnung.

4 KOENIGE 06 Copyright PortAuPrincePictures Kristian Leschner

Copyright PortAuPrincePictures_Kristian_Leschner

 

Freitag, den 10. November 2017
5. Hördur
(Regie: Ekrem Ergün, Deutschland 2014)
Aylin ist außer sich und verzweifelt. In der Schule wird sie von ihren Mitschülern gemobbt, zu Hause muss sie sich um ihren kleinen Bruder Emre kümmern und ihr Vater Hasan ist hauptsächlich damit beschäftigt, das Existenzminimum für die Familie zu sichern. Als sie sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagkräftig gegen das Mobbing wehrt, sind Sozialstunden auf einem Pferdehof die Konsequenz. Obwohl Aylin zunächst ähnlich verloren scheint zwischen Misthaufen, Schubkarre und der abweisenden Hofbesitzerin Iris, fühlt sie sich magisch angezogen vom wilden Islandpferd Hördur. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, denn Aylin entdeckt dabei gegen alle Widerstände ihre wahre Leidenschaft und ganz besondere Gabe: das Reiten. Sie will es sich von niemandem mehr nehmen lassen, auch nicht von Hasan, der Reiten für ein dekadentes Hobby der Deutschen hält und Aylin das Reiten verbietet...

HOERDUR Foto 04 Copyright sebastian-wunderlich

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Freitag, den 17. November 2017
6. Herbert
(Regie: Thomas Stuber, Farbe, 109 Min., 2014/15)
Seine größten Erfolge als Boxer hat Herbert Stamm, einst als „Stolz von Leipzig" berühmt, schon lange hinter sich. Jetzt verdient er seinen Unterhalt als Geldeintreiber und Türsteher. Nebenbei trainiert er den jungen, hoffnungsvollen Boxer Eddy. Seine Tochter hat Herbert schon seit Jahren nicht mehr gesehen, seine Freundin hält er auf Abstand. Er ignoriert die ersten Anzeichen einer schweren Erkrankung, bis ihn die Diagnose einholt: Der hünenhafte Mann ist an ALS erkrankt, einer unheilbaren Störung des motorischen Nervensystems, die unaufhaltsam fortschreitet. Herbert versucht, noch rechtzeitig die Trümmer seines Lebens zu ordnen.

HERBERT Foto 03 CopyrightDepartures Film

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Freitag, den 24. November 2017
7. Eltern
(Regie: Robert Thalheim, Farbe, 96 Min., 2012/13)
Jahrelang hatten sie einfach nur die Rollen getauscht: Der Theaterregisseur Konrad übernahm Haushalt und Erziehung der beiden Kinder, Christine versuchte, sich als Anästhesie-Ärztin an einer Klinik nach oben zu arbeiten. Jetzt soll das ein Ende haben. Konrad hat die Chance, eine Neubearbeitung von Hebbels „Nibelungen" zu inszenieren, ein Au-pair-Mädchen aus Argentinien soll sich um die Kinder kümmern. Doch nichts läuft wie geplant, weil die alten Rollen geblieben sind, nur mit neuer Besetzung. Robert Thalheims ELTERN ist eine brillant inszenierte, klug durchdachte Arbeit, die dem Begriff „Familienfilm" neuen Sinn verleiht.

Eltern Copyright KundschafterFilmproduktion

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Freitag, den 15. Dezember 2017
8. Alki, Alki
(Deutschland 214/15, Regie: Axel Ranisch, 102 Min.)
Tobias ist mit Anika verheiratet, beide haben drei gemeinsame Kinder. Mit seinem Kompagnon Thomas betreibt Tobias ein Architekturbüro. Eigentlich könnte er ein glücklicher Mann sein. Doch Tobias ist Alkoholiker und in Wahrheit mit der Flasche verheiratet. Und deshalb spielt sein bester Freund „Flasche" auch die eigentliche Hauptrolle in seinem Leben. Flasche begleitet ihn durch jede Lebenssituation, seit Tobias als Jugendlicher seinen ersten Schluck getrunken hat. In Begleitung von Flasche ist jeder Disko-Besuch und jede Party-Nacht noch schöner – und wilder und irrealer, auch wenn am nächsten Morgen der Kater unausweichlich ist. Doch was ist die beste Medizin gegen einen Kater? Natürlich der nächste Schluck vom guten Tropfen. Der Druck auf Tobias steigt. Seinem Kompagnon Thomas bereiten seine Eskapaden nur noch Schwierigkeiten. Und auch das Familienleben gerät zunehmend aus dem Lot. Als Tobias und seine Familie durch seine Trunkenheit am Steuer nur knapp einem Unglück entgehen, beginnt er, sein Trinkverhalten zu überdenken. Er kommt zur Erkenntnis, dass ihm die Freundschaft zu Flasche nicht gut tut. Doch als er seinen besten Freund loswerden will, ist es längst zu spät. Denn sein allzu anhänglicher Begleiter "Flasche" ist schließlich kein Geringerer, als Tobias Alkoholsucht selbst. Und niemand ist besser darauf trainiert, jegliche Besserungsversuche zu sabotieren.

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Freitag, den 22. Dezember 2017
9. Was bleibt
(Germania 2012, Regia: Hans-Christian Schmid, 88 min.)
Bei einem Wochenendbesuch in seinem Heimatort erlebt der in Berlin lebende Marko eine aus den Fugen geratene Familie. Seine depressive Mutter Gitte verkündet, ihre Medikamenteneinnahme nach vielen Jahren abgesetzt zu haben. Sein jüngerer Bruder Jakob und sein Vater Günter reagieren sehr skeptisch und treiben die Mutter damit in die Verzweiflung.

Was bleibt 09 Copyright Gerald von Foris

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Freitag, den 12. Januar 2018
10. Alle Anderen
(Regie: Maren Ade, Farbe, 124 Min., 2009, mit itl. UTs)
In der sehnsuchtsvollen Ferienstimmung auf Sardinien, losgelöst vom Alltag, spitzen sich die Probleme des Paares um Freiheit und Anpassung drastisch zu. Die intimen und allzu bekannten Gefühle, Situationen und Handlungsmuster werden von den herausragenden Darstellern so wahrhaftig und lebensnah vermittelt, dass es beinahe schmerzt.

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Freitag, den 19. Januar 2018
11. About a girl (Charleen mach Schluss)
(Regie: Mark Monheim, Farbe, 105 Min., 2013/14, ohne itl. UTs)
Charleen, noch nicht ganz 16 Jahre alt, hat einen Selbstmordversuch überlebt und versucht nun, zur Ruhe zu kommen. Einfach ist das nicht: Vater Jeff wurde von Mutter Sabine rausgeworfen, die lebt nun ausgerechnet mit dem Bio-Lehrer der Tochter zusammen, mit Freundin Isa gibt's Streit – und dann trifft Charleen bei ihrem chaotischen Psychotherapeuten ausgerechnet Linus, den unbeliebten Streber der Klasse; die beiden kommen sich näher. In seinem ersten Kinofilm ABOUT A GIRL erzählt Mark Monheim eine leicht ironische Coming-of-Age-Geschichte, deren Weg von der Ratlosigkeit in die Lebensfreude führt.

ABOUT A GIRL Foto 07 Copyright Imbissfilm - Bastian Fischer

Copyright Imbissfilm - Bastian Fische

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